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Drogeninduzierte, chronifizierte schizoaffektive Psychose des manischen Formenkreises
Typ polytox, kein Morphintyp” – so lautet die Diagnose meines Vaters. Übersetzt heißt das: Er durchlebt immer wieder denselben Kreislauf. Psychosen reißen ihn aus der Realität, Klinikaufenthalte holen ihn zurück, danach folgt die depressive Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus, auch gegen die Menschen in seinem Umfeld. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich zutiefstverurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe und ein Künstler, den ich bewundere. In Fotografien, Malereien und Skulpturen hat er die Welt seiner Psychosen festgehalten. Auch unsere Beziehung findet ihren Ausdruck in der Kunst: in einem gemeinsamen Comicbuch, dessen Seiten wir abwechselnd mit Zeichnungen füllen. Er kämpft gegen sich selbst, gegen seine Krankheit und gegen ein System. Und ich an seiner Seite.
Der mehrfache Publikumspreisgewinner EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT erzählt mit Wärme, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, der Poesie im Chaos und dem Durchdringen einer Krankheit.
85 min
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Dokumentarfilm
FSK 12
Veröffentlichung
08.10.2026
Regie
Jelena Ilić
Produktionsländer
Deutschland
Kosten
keine, da Freikarte
Altersbeschränkung ab 30 Jahre bis 66 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 1 (ein freier Platz)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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