CLASSIC CARS: 2-Tages-Fahrt, Allgäu-Bregenzer Wald, HYMER-Museum mit Führung
🚨 SONDERAUSGABE: CLASSIC CARS IM ALLGÄU 🚨
381 Kilometer, zwei Tage, diverse verschwundene Schlüssel und die Erkenntnis, dass Navigation völlig überschätzt wird
Die Redaktion muss an dieser Stelle vorausschicken:
Alle Teilnehmer sind wieder zu Hause.
Nach dem Verlauf dieses Wochenendes ist das keine Selbstverständlichkeit und darf durchaus als organisatorischer Gesamterfolg gewertet werden.
Thomas hatte für uns eine wunderschöne zweitägige Tour durch Allgäu und Bregenzer Wald organisiert – mit traumhaften Strecken, Pässen, Einkehrmöglichkeiten, Hotel, HYMER-Museum, eigener Führung und „Benzin & Koffein“.
381 Kilometer.
Keine Einzeletappe länger als 1 Stunde 15 Minuten.
Das Motto:
„Reisen statt Rasen.“
Eine hervorragende Idee.
Unsere Gruppe ergänzte das Konzept später eigenständig um:
„Verlieren statt Navigieren.“
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Samstag, 9:45 Uhr: Noch glaubt Thomas an seinen Tourplan
Alle trudelten ein.
Menschen waren da.
Autos waren da.
Schlüssel waren – soweit zu diesem Zeitpunkt bekannt – ebenfalls da.
Die Stimmung war hervorragend.
Ich teilte der Gruppe vorsorglich mit, dass mein neues Handy und mein Bordcomputer derzeit eine Beziehungskrise durchlebten und mein Navi deshalb nicht funktionierte.
Zusätzlich hatte ich in Österreich erfahrungsgemäß ungefähr so viel Mobilfunkempfang wie ein Toaster.
Meine Strategie lautete daher:
Ich fahre einfach hinterher.
Thomas hatte die Route akribisch geplant.
Andere hatten Navigation.
Was sollte passieren?
Diese Frage sollte man auf Reisen grundsätzlich niemals stellen.
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ESKALATIONSSTUFE 1
Wie ich ohne Navi zur Reiseleiterin einer Reisegruppe wurde
Zunächst funktionierte alles.
Wir fuhren.
Wir hielten.
Wir bewunderten Landschaft.
Die Sonne schien.
Kurzzeitig entstand der gefährliche Eindruck einer normalen Ausfahrt.
Bis irgendwo in der Allgäuer Bergwelt eine Ampel auftauchte.
Thomas und Claudia:
GRÜN. DURCH.
Ich:
ROT.
Und hinter mir: mehrere Classic Cars.
Es handelte sich zudem um eine Rotphase von einer Länge, bei der man problemlos noch einmal aussteigen, einen Kaffee kochen und seine Altersvorsorge überprüfen könnte.
Als ich endlich weiterfahren durfte, war vorne niemand mehr zu sehen.
Thomas weg.
Claudia weg.
Navi weg.
Österreichischer Mobilfunk vermutlich ebenfalls irgendwo im Urlaub.
Dann kam eine Abzweigung.
Geradeaus?
Rechts?
Ich verfügte über keinerlei Informationen, die eine qualifizierte Entscheidung ermöglicht hätten.
Also fuhr ich geradeaus.
Und dann sah ich in den Rückspiegel.
ALLE FUHREN HINTER MIR HER.
Warum?!
Ich hatte ausdrücklich erklärt, dass ich kein Navi hatte.
Offenbar hatte man daraus geschlossen:
„Dann kennt sie bestimmt den Weg auswendig.“
Plötzlich führte ich einen Classic-Cars-Konvoi durch das Allgäu und besaß dabei ungefähr so viel Orientierung wie eine Brieftaube mit Jetlag.
Ich versuchte es mit Warnblinker.
Das automobile Notsignal für:
„HÖRT AUF, MIR ZU FOLGEN! ICH WEISS NICHT, WAS ICH TUE!“
Daraufhin fuhr ich auf einen Parkplatz.
Natürlich fuhr die gesamte Gruppe ebenfalls auf den Parkplatz.
Es war zwecklos.
Ich war Reiseleiterin.
Glücklicherweise befanden sich unter meinen Anhängern zwei Menschen mit funktionierendem Navi. Danke an Birgit und Klaus 👍
Sie wurden mit sofortiger Wirkung zum neuen Expeditionsleiter ernannt.
Wir fanden einen Pass.
Es war nicht der geplante.
Aber es war ein Pass.
Und er führte sogar in ungefähr die richtige Richtung.
Das Ergebnis:
Die offizielle Thomas-Fraktion fuhr den vorgesehenen anspruchsvolleren Pass.
Die versehentlich gegründete Nadine-Fraktion nahm den leichteren.
Beide trafen nahezu gleichzeitig ein.
Die Redaktion möchte daher festhalten:
Das war kein Verfahren.
Das war eine alternative Streckenoptimierung ohne vorherige Genehmigung.
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ESKALATIONSSTUFE 2
Aus Fehlern lernen – und sofort neue machen
Ich zog Konsequenzen.
Nie wieder vorne!
Ab jetzt würde ich ganz hinten fahren.
Jochen im 911er war inzwischen aus ungeklärten gruppendynamischen Gründen ebenfalls nach hinten geraten.
Also fuhr ich hinter Jochen.
Ganz hinten.
Hinter dem Schlusslicht.
Damit konnte mir definitiv niemand mehr folgen.
Ein genialer Plan.
Ungefähr zehn Minuten lang.
Dann wurde die Straße gesperrt.
Ein Mann stand an einem Tor und sagte zu mir:
„Machen Sie das bitte hinter mir zu.“
Natürlich.
Während die Classic Cars weiterfuhren, stieg ich aus und widmete mich meiner neuen Aufgabe.
Ich war jetzt nicht mehr Reiseleiterin.
Ich war Torwart.
Das Tor ließ sich allerdings nicht schließen.
Ich probierte es trotzdem.
Die Gruppe wurde kleiner.
Das Tor blieb offen.
Die Gruppe verschwand.
Das Tor blieb offen.
Irgendwann standen nur noch Träumchen, ich und ein nicht schließbares Tor irgendwo im Allgäu.
Zum zweiten Mal an diesem Tag hatte ich meine Reisegruppe verloren.
Diesmal nicht aufgrund fehlender Navigation.
Diesmal aufgrund eines Tores.
Das muss man auch erst einmal schaffen.
Zum Glück funktionierte dort mein Handy.
Jochen wurde kontaktiert.
Eine Bergungsmission eingeleitet.
Die verlorene Teilnehmerin wurde wieder in den Verband aufgenommen.
Und danach geschah tatsächlich etwas Bemerkenswertes:
Eine ganze Weile lang nichts.
Wir erreichten gemeinsam unseren nächsten Halt, machten im Gasthaus Alpenblick in Sulzberg eine gemütliche Kaffeepause und genossen bei wunderschönem Wetter die Aussicht.
Keine Gruppe ging verloren.
Kein Tor musste geschlossen werden.
Niemand wurde versehentlich zum Reiseleiter ernannt.
Wir saßen einfach da, tranken Kaffee und verhielten uns wie eine vollkommen normale Ausflugsgruppe.
Rückblickend betrachtet hätte uns genau das misstrauisch machen müssen.
Denn anschließend fuhren wir tatsächlich ohne weitere Komplikationen zum Hotel.
Wir erreichten das Hofgut Farny.
Für einen kurzen Moment glaubten wir:
Jetzt kann eigentlich nichts mehr passieren.
Ein Anfängerfehler.
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ESKALATIONSSTUFE 3
Hofgut Farny – Übernachten mit Überraschungsgast
Betty und ich: Zimmer 112.
Bea: Zimmer 111.
Klare Verhältnisse.
Dann sah ich Jürgen vor Zimmer 111.
Jürgen hielt seine Karte an die Tür.
PIEP.
Tür auf.
Jürgen schaut hinein.
Pause.
Jürgen:
„Da ist jemand drin.“
Tür wieder zu.
Kurz darauf erscheint Bea.
Nach einer kurzen kriminalistischen Untersuchung stand fest:
Bea hatte Zimmer 111.
Jürgen hatte Zimmer 111.
Bea wollte ein Einzelzimmer.
Jürgen wollte ein Einzelzimmer.
Das Hotel hatte offenbar beschlossen:
„Ihr solltet euch kennenlernen.“
Ich versuchte, den beiden zu erklären, dass wir hier möglicherweise Zeugen höherer Gewalt seien.
Vielleicht Amor.
Vielleicht Schicksal.
Vielleicht ein innovatives Belegungskonzept.
Beide lehnten sämtliche metaphysischen Erklärungsmodelle ab.
Jürgen war inzwischen derart traumatisiert von Hotelkarten, dass ich ihn zur Rezeption begleiten musste.
Dort bekam er ein neues Zimmer.
Anschließend begleitete ich ihn vorsichtshalber auch dorthin.
Man wusste schließlich nicht, ob hinter der nächsten Tür vielleicht schon wieder eine Frau wohnte.
Diesmal:
Zimmer leer.
Jürgen erleichtert.
Problem gelöst.
NEIN.
Beim Umprogrammieren hatte das Hotel nämlich Beas Karte deaktiviert.
Nach dem Abendessen stand nun Bea vor Zimmer 111.
PIEP.
Nichts.
Noch mal.
PIEP.
Nichts.
Das Hotel hatte die Doppelbelegung damit auf eine bemerkenswert konsequente Weise gelöst:
Jetzt kam einfach keiner von beiden mehr rein.
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Zwischenspiel: Zimmer 112 startet die Turbine
Auch Betty und ich hatten selbstverständlich noch ein technisches Abendprogramm.
In unserem Zimmer befand sich eine brandneue Lüftung.
Eine Woche alt.
Modern.
Leistungsfähig.
Und offenbar mit einem einzigen Betriebszustand ausgestattet:
AN.
Betty hatte glücklicherweise Ohropax dabei.
Für mich.
Sie hatte offenbar vorsorglich einkalkuliert, dass ihre Zimmergenossin nachts möglicherweise Geräusche produziert, für die normalerweise eine Betriebserlaubnis erforderlich wäre.
Doch die Überraschung:
Ich schnarchte nicht.
Das Hotel schon.
Also bekam ausgerechnet ich die Ohropax, die Betty ursprünglich zum Schutz vor mir eingepackt hatte.
Die Lüftung arbeitete die Nacht durch.
Wir schliefen.
Waffenstillstand.
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DAS SCHLÜSSELKAPITEL
Jetzt wird es übersinnlich
Am Abend fand ich Gabrieles Autoschlüssel.
Man hätte ihn zurückgeben können.
Aber wo wäre da der pädagogische Mehrwert gewesen?
Claudia hatte zuvor erzählt, dass in ihrem Airbnb ein Schamane zu Gast gewesen war.
Damit war wissenschaftlich ausreichend belegt:
Claudia verfügt jetzt über schamanische Kräfte.
Insbesondere Materialisation.
Wir entwickelten eine kleine Versuchsanordnung.
Claudia konzentrierte sich.
Ich fragte:
„Was siehst du?“
Einen Schlüssel.
Mit einem Rad daran.
Exakt Gabrieles Schlüssel.
Leider gab es ein Problem.
Gabriele selbst.
Sobald das Wort „Schamanismus“ fiel:
„Nee. Da bin ich raus.“
Und weg war sie.
Wir hatten also einen verschwundenen Schlüssel, zwei selbsternannte Schamaninnen und eine Hauptdarstellerin, die permanent ihre eigene Handlung verließ.
Mehrfach musste Gabriele zurück in das Experiment geholt werden.
Dann endlich:
Konzentration.
Energie.
Kosmos.
SCHLÜSSEL!
Materialisiert.
Gabriele bekam ihn zurück.
Wir gingen davon aus, dass damit sämtliche übernatürlichen Aktivitäten für diesen Abend beendet seien.
Ein weiterer Fehler.
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SONNTAG
Die schamanische Fernwirkung
Der Morgen begann sensationell.
Mein Navi funktionierte!
Ich hatte Empfang!
GPS!
Route!
Technisch war ich plötzlich wieder ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Pünktliche Abfahrt.
Alle bereit.
Bis Tina sagte:
„Ich finde meinen Schlüssel nicht.“
Stille.
Nicht schon wieder.
Tinas MX-5 NA konnte ohne dieses Detail schlecht teilnehmen.
Also blieb er am Hotel.
Jörg übernahm Tina samt Anhang und die Gruppe fuhr los.
Während der Fahrt:
Nachricht von Tina.
Schlüssel gefunden.
Wo?
In ihrer Tasche.
Damit war endgültig bewiesen:
Claudias schamanische Kräfte funktionierten inzwischen auch mobil.
Wir hätten Gabrieles Schlüssel am Vorabend also vermutlich überhaupt nicht suchen müssen.
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HYMER-MUSEUM
Angriff der Ohrgeräte
Wir erreichten das HYMER-Museum tatsächlich vollständig.
Zumindest personell.
Tinas MX-5 befand sich weiterhin in Hotelhaft.
Für unsere Führung bekamen wir Headsets.
Das Prinzip war faszinierend.
Die Führerin stand direkt vor uns.
Sie sprach.
Wir hätten sie hören können.
Stattdessen sprach sie zusätzlich in ein Mikrofon, damit ihre Stimme über ein technisches Gerät wieder in unsere Ohren gelangte.
Einige Teilnehmer kämpften währenddessen damit, dieses Gerät überhaupt am Ohr zu befestigen.
Die Menschheit war bereits auf dem Mond.
Aber dieses Headset verlangte uns alles ab.
Nach einiger Zeit entwickelte die Classic-Cars-Forschungsabteilung eine alternative Technologieidee:
MEGAFON.
Kein Pairing.
Kein Ohrclip.
Keine Batterie am Kopf.
Einfach vorne reinsprechen.
Problem gelöst. Wurde aber leider dennoch nicht umgesetzt 😉
Die Führung selbst war dagegen wirklich großartig.
Von frühen Reisemobilen bis zur modernen Entwicklung gab es unglaublich viel zu entdecken.
Und natürlich bewies unsere Gruppe zuverlässig ihre automobile Kernkompetenz:
Wir betrachteten historische Wohnmobile…
…und interessierten uns teilweise noch mehr für die Oldtimer, die davor gespannt waren.
Classic Cars bleibt Classic Cars.
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BENZIN & KOFFEIN
Ein religiöses Erlebnis
Danach kamen wir zu „Benzin & Koffein“.
Und ich wusste:
Ich bin angekommen.
Mustangs.
Überall Mustangs.
Alte.
Neue.
Schnelle Autos.
Getunte Autos.
Autos mit Leistung.
Autos mit noch mehr Leistung.
Autos, bei denen offensichtlich irgendwann jemand gefragt hatte:
„Brauchen wir wirklich so viel PS?“
und die Entwicklungsabteilung geantwortet hatte:
„Ja.“
Andere sahen einen Parkplatz.
Ich sah das Paradies.
Ich versuchte meine Begeisterung mit der Gruppe zu teilen.
Die Resonanz ließ erkennen, dass meine Vorstellung vom automobilen Himmel nicht zwingend mehrheitsfähig war.
Während ich innerlich bereits meinen Wohnsitz zwischen zwei Mustangs anmeldete, interessierten sich andere weiterhin für historische Fahrzeuge.
Ich akzeptierte diese kulturellen Unterschiede.
Schweren Herzens.
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DIE LETZTE ESKALATIONSSTUFE:
Keine Eskalation
Ein Teil der Gruppe verabschiedete sich.
Der Rest fuhr weiter nach Penzing.
Und plötzlich geschah etwas, womit niemand mehr gerechnet hatte:
Alles funktionierte.
Niemand verfuhr sich.
Niemand verschwand.
Kein Schlüssel ging verloren.
Keine Hotelkarte öffnete das Zimmer eines anderen.
Keine Straße wurde vor mir geschlossen.
Kein Mann übertrug mir die Verantwortung für ein Tor.
Keine Lüftung griff ein.
Wir saßen einfach zusammen und verbrachten einen wunderschönen Nachmittag.
Die Redaktion war zunächst misstrauisch.
Doch es blieb dabei.
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Schlusswort der Redaktion
Zwei Tage.
381 Kilometer.
Allgäu.
Bregenzer Wald.
Pässe.
Sonne.
Traumhafte Landschaft.
Classic Cars.
HYMER.
Mustangs.
Zwei verschwundene Autoschlüssel.
Eine doppelte Zimmerbelegung.
Eine gesperrte Hotelkarte.
Eine außer Kontrolle geratene Lüftung.
Eine verlorene Reisegruppe.
Eine erneut verlorene Reisegruppe.
Ein nicht schließbares Tor.
Ein alternativer Pass.
Diverse schamanische Aktivitäten.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war diese Tour etwas ganz Besonderes.
Das Wetter hätte kaum schöner sein können.
Die Strecken waren großartig.
Die gemeinsamen Stunden waren wunderbar.
Und über vieles davon werden wir vermutlich noch sehr lange lachen.
Deshalb gebührt einem Menschen ein ganz besonderer Dank:
Thomas. ❤️
Was dieser Mann im Vorfeld organisiert, geplant, reserviert, recherchiert und vorbereitet hat, war außergewöhnlich.
Strecken, Zeiten, Zwischenstopps, Restaurants, Hotel, Museum, Führung – alles war durchdacht.
Thomas ist mit dieser Tour tatsächlich noch einmal über seine ohnehin schon beeindruckenden Organisationstalente hinausgewachsen.
Und falls jetzt jemand einwenden möchte:
„Aber ihr habt euch verfahren, Schlüssel verloren und fremde Hotelzimmer geöffnet!“
Dann muss man ausdrücklich festhalten:
DAS STAND SO NICHT IM TOURPLAN.
Dafür war ausschließlich das Rahmenprogramm zuständig.
Und vielleicht war genau das die perfekte Mischung:
Thomas organisierte die Tour.
Das Allgäu lieferte die Kulisse.
Die Sonne übernahm die Beleuchtung.
Unsere Autos sorgten für den Sound.
Claudia war für das Übersinnliche zuständig.
Und der Rest von uns lieferte zuverlässig das Chaos.
Thomas hatte angekündigt:
„Reisen statt Rasen.“
Mission erfüllt.
Von „Orientierung behalten, Schlüssel festhalten und ausschließlich das eigene Hotelzimmer betreten“ war schließlich nie die Rede.
❤️🚗🏔️🔑