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Die Geschichte der Kirbe, die etwa vor über 125 Jahren eingeführt wurde, geht auf den Brauch des Kirbevergrabens zurück und wird heute noch von ungefähr 20jährigen Männern aus Benningen - den "Kirbebuben" - organisiert. Sie finanzieren die Kirbe und sammeln Geld für einen gemeinnützigen Zweck.
Der Höhepunkt der Kirbe ereignet sich stets am Kirbemontag.
Der ausgewählte "Kirbepfarrer" hält vor Publikum die Kirbepredigt, in der er z.B. auch politische Ereignisse des fast vergangenen Jahres kommentiert. Schließlich wird der Sarg in Begleitung eines "Trauerzuges" zum Neckar getragen, wo er dann auch verbrannt wird.
Vor einigen Jahren wurde der Sarg noch mit Magnesium gefüllt und in die Luft gejagt. Doch diese gewaltigen Explosion wurden untersagt. Heute kann man das traditionelle Feuerwerk über dem Neckar, das von den Weinbergen widerschallt, als ein romantisches Erlebnis sicher genießen.
Ablauf am Montagabend 19:00 Uhr: Start des großen Kirbe-Trauermarschs an der Gemeindehalle. Die Kirbebuben ziehen mit dem Sarg über die Lange Straße und die Ludwigsburger Straße zum Kelterplatz.
19:30 Uhr: Kirbepredigt auf Schwäbisch durch den Kirbepfarrer auf dem Kelterplatz.
20:00 Uhr: Weiterzug zum Neckar (Gelände des Motorbootclubs) mit anschließender Sargverbrennung auf dem Fluss und dem großen Abschlussfeuerwerk.
Ein bunter Rummelplatz mit Karussellen und Marktständen lädt zum Verweilen ein.
Am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmittel anreisen. Es wird an diesem Tag nicht viel freie Parkplätze geben. Es gibt auch Straßensperren.
Wir treffen uns um 18:00 Uhr vor dem Burger One, in Benningen am Neckar und laufen dann gleich weiter zum Rummelplatz, in die Beihinger Straße. Da können wir noch was essen, bevor die Kirbebuben bei der Kelter eintreffen.
Anmeldeschluss Samstag, 07.11.2026 20:00 Uhr
Kosten
eigener Verzehr
Altersbeschränkung ab 55 Jahre bis 88 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 20 (20 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen 2
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