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ab 18:30-20:00 Uhr
Mit der Michelsberger Kultur setzte in Mitteleuropa ein tiefgreifender Wandel ein. Neue Siedlungsformen, monumentale Grabenwerke und eine klar strukturierte Sozialordnung lösten die älteren bäuerlichen Traditionen ab. Gleichzeitig veränderten sich Wirtschaftsweise, Ritualpraktiken und Fernkontakte spürbar – eine Zeit, in der Gemeinschaften nicht nur ihre Landschaft neu gestalteten, sondern auch ihr Verständnis von Macht, Identität und Zusammenleben grundlegend wandelten.
Beschreibung
Mit der Michelsberger Kultur beginnt um 4.300 v. Chr. eine der dynamischsten Phasen der mitteleuropäischen Vorgeschichte. In dieser Zeit verändern sich Siedlungsweisen, soziale Strukturen und Rituale in einem bis dahin unbekannten Ausmaß. Besonders sichtbar wird dies in Baden-Württemberg, wo mehrere herausragende Fundplätze die Tragweite dieses Wandels belegen.
Am Michaelsberg, der der Kultur ihren Namen gab, zeigen monumentale Grabenwerke, dass die Gemeinschaften über neue Organisationsformen und eine klarere soziale Hierarchie verfügten als die bäuerlichen Gruppen zuvor. Solche Anlagen sind weitaus mehr als technische Bauleistungen – sie setzen Planung, Zusammenarbeit und wahrscheinlich auch neue Machtverhältnisse voraus.
Hinweise:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wegen des regen Interesses ist eine Anmeldung unter archiv@kirchheim-teck.de erforderlich.
Kosten
Keine
Altersbeschränkung ab 50 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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