Keine Anmeldungen | 10 freie Plätze
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933 Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. 14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft. Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Buch und Regie Karin Kaper und Dirk Szuszies Protagonisten Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heyman, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg sowie eine deutsch-polnische Jugendgruppe aus Bremen und Breslau/Wrocław Musik Bente Kahan, Simon Wallfisch, Patrick Grant, Carlo Altomare Projektkoordination Maria Luft Wissenschaftliche Beratung Katharina Friedla Deutsche Film- und Medienbewertung – FBW Prädikat Wertvoll FSK ab 12 Jahre Länge 108 Minuten Ab dem 9. Februar 2017 läuft der Film regulär im Kinoprogramm des Thalia Potsdam. Produktion und Eigenverleih des Films wurden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Viele weitere Stiftungen und Institutionen haben sich ebenfalls finanziell an der Produktion beteiligt. Alle Infos dazu auf der Homepage des Films: www.judenausbreslaufilm.de Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg e. V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Anmeldung nicht möglich
Das Event fand bereits statt
Mi., 08.02.2017, 18:30 Uhr
Anmeldeschluss: Mi., 08.02.2017, 13:00 Uhr
Kino Thalia Rudolf-Breitscheid-Straße 50 14482 Potsdam
Berlin
am Kinoeingang - das Kino ist direkt am S-Bahnhof Babelsberg
keine
Teilnehmer: 0
Maximale Teilnehmerzahl: 10
Maximale Begleitpersonen: 0
Bestätigungsevent
10 freie Plätze
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