Konzert

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G-Love & Special Sauce
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Alt ehrwürdige, locker groovende Mischung zwischen Blues, Soul, HipHop, Surf und Pop. Lange vor Jack Johnson und Konsorten.
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We Are Family!“ Der „Claim to Fame“ der Sister Sledge gilt auch für Philadelphias Hip Hop-Folker Nr. 1 - Garrett Dutton alias G. Love - und seine Freunde: Ben Harper, David Hidalgo von Los Lobos, Gift of Gab von Blackalicious und Lateef The Truth Speaker, Dona von Frankenreiter, Marc Broussard, Tristan Prettyman und Jack Johnson. Sie alle machten bei G. Loves neuem Album „Lemonade“ mit, das nun auch bei uns erscheint.

Vor vier Jahren verließ G. Love sein altes Label Okeh und veröffentlichte dann bereits 2004 sein letztes Album „The Hustle“ auf Brushfire Records – dem Label von seinem alten Kumpel Jack Johnson, mit dem ihn mehr verbindet als mit den Bossen von Sony. Dass es ihm sehr gut bei Brushfire geht, hört man noch einen Schlag mehr auf „Lemonade“. Und so ist die überlange Gästeliste des Albums eben auch kein Marketing-Motor, sondern ein Familientreffen. In jeder Minute von „Lemonade“ erkennt man G. Love wie er leibt und lebt – seinen unverwechselbaren eigenen Sound aus Hip Hop, Blues, Soul und Folk. Der Mann in den Fußstapfen von Bob Dylan und De La Soul ist aber fähig zur Teamarbeit. „Ich wollte schon immer etwas mit all diesen Leuten machen“, kommentiert G. Love das Leben der Anderen auf seinem neuen Album, „ich dachte nicht daran, dass es schon zu diesem Zeitpunkt passieren würde. Plötzlich rollte die Lawine aber los und ich rollte mit.“

So liefen sie also im letzten Sommer auf den staubigen Straßen des Blues, schwitzen den Funk aus allen Poren, Hammondorgeln flirrten am Horizont und ihre Schritte knallten auf dem Asphalt. Das Album erschien bereits im Juni 2006 in den USA. Die Presse feierte „Lemonade“ als große Rückkehr des Neo-Beatniks ab. Thematisch geht es hier um gefundene und verlorene Liebe, und um Limonade. „Meine Beziehung zur Limonade nahm ihren Anfang, als ich von Philadelphia nach Boston zog, um es dort als Musiker zu versuchen“, lässt Dutton seiner Erinnerung freien Lauf. „Ich spielte dort den ganzen Tag auf der Straße, und wenn ich nach Hause kam, machte ich mir erst einmal einen großen Krug mit frischer kalter Limonade. Die nahm ich auf die Veranda meines Hauses mit. Ohne Limonade konnte ich keine Songs schreiben. Damals beschloss ich, dass ich mir, falls ich jemals einen Plattenvertrag bekäme, das Wort Limonade auf den Arm tätowieren würde.“ Nach dreizehn Jahren mit dem Wort Limonade unter der Haut, dreizehn Jahre nach seinem Hit „Cold Beverage“ und sieben millionenfach verkaufte Alben später musste G. Love seine durstlöschende Muse endlich einmal beim Namen nennen.

Einer der Höhepunkte des Albums ist der hypnotische Folk-Soul-Stampfer „Let The Music Play“ mit Ben Harper. „Ben kam vorbei und entflammte vollständig beim Hören der Beats, die ich für diesen Track aufgenommen hatte“, berichtet Dutton. „Ben schrieb sofort einen Text und haute ein Slide Guitar-Solo einmal über die gesamte Länge des Songs rüber. Er war nicht zu stoppen. Ich hatte schon einen Refrain, den Ben dann noch mal mit seinem Gospel multiplizierte. Um das noch zu steigern, wollte ich dann eigentlich, dass Marc Broussard eine zweite Stimme dazu singt. Als aber der ins Studio kam, wollte er lieber eine Strophe solo machen. Zuerst wusste ich nicht recht, was das sollte, aber als ich seine Stimme hörte, fiel ich vom Hocker, sie zermalmte regelrecht alles um sich herum.“ Auf „Rainbow“ trifft G.Love dann natürlich auf seinen alten „partner in crime“, um nicht gar zu sagen, seinen alten Protegée Jack Johnson (der 1999 auf G. Loves Album „Philadelphonic“ debütierte). „Rainbow“ ist ein überarbeitetes Duett, das die beiden einmal für den Soundtrack von Johnsons legendärem Surf-Film „Thicker Than Water“ produzierten. „Banger“ (der Titel sagt es ja schon) hämmert dafür state of the art-Hip Hop aus den Boxen. Am Mikrophon: Gift of Gab und Lateef The Truthspeaker. Völlig furchtlos kontrastiert das G. Love mit den femininen Vocals von Newcomer Tristan Prettyman auf „Beautiful“.

In dreizehn Jahren ist G. Love wieder da angekommen, wo er einmal aufbrach: Auf der Veranda. Er macht es schon so lange, und es wird einfach nicht langweilig, es wird immer besser: abhängen, Gitarre spielen und Songs schreiben, neben einem kühlen Krug mit saftiger Limonade.

Homepage:
http://www.philadelphonic.com/

Anfahrtsbeschreibung:
Infos auf der Backstage-Website: http://www.backstage089.de/

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Freitag, 18.05.2007 21:00 Uhr

München

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