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Hallo liebe Müsis, nach über 17 Jahren ist es wieder soweit: Tractor Pulling is back in Niederbayern. Besser gesagt in Hebertsfelden /Linden , direkt an der B 388 unweit von Eggenfelden.
So wie wir in Eggenfelden am Schellenbruckplatz aufgehört haben machen wir am 15. und 16. September 2007 weiter. Mit spektakulären Pulls, super Tractoren, Aktion und jeder Menge Spannung pur. Ein MUSS für jeden Technikfreak oder wer auch nur ein tolles Wochenende mit der Familie erleben will.
Was ist Tractor Pulling?
Diese Frage haben Sie sich vielleicht auch gestellt, als Sie das erste Mal etwas von Tractor Pulling gehört haben. Andere wiederum werden Tractor Pulling vielleicht aus dem Fernsehen kennen und eine gewisse Vorstellung davon haben (”Irgendwas mit ziehen und 6000 PS”). Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite: www.tractorpulling.de.
Also - worum geht’s ?
Tractor Pulling ist ein Zugkraftwettbewerb, bei dem es darum geht, den stärksten Traktor, den geschicktesten Fahrer und das beste Team zu ermitteln. Auf einer 100 m langen und 10 m breiten Wettkampfbahn aus Lehm/Sand wird ein so genannter Bremswagen von den einzelnen Traktoren gezogen. Die etwas unangenehme Eigenschaft dieses Bremswagens ist: Je weiter er gezogen wird, desto schwerer lässt er sich ziehen. Es gilt diesen Bremswagen möglichst weit zu ziehen und dabei möglichst viel Zugwiderstand zu überwinden, denn: Wer am weitesten kommt, der hat gewonnen! Eingeteilt wird der Wettbewerb in verschiedene Klassen, die grob die Bauform und vor allem das maximale Eigengewicht der Traktoren vorschreiben. Einmal gibt es die “Stock Klassen”, die alle noch etwas mit Traktoren im herkömmlichen Sinne zu tun haben, und dann noch die “Freien Klassen”, in denen Eigenbauten mit über 8000 PS an den Start gehen. Erreicht werden diese wahnwitzigen Motorleistungen, weil die Motorenwahl ziemlich frei ist. So lange man innerhalb des vorgeschriebenen Gewichts bleibt, kann man nehmen was gefällt. Es gibt allerdings ein Limit, das die Chancengleichheit der verschiedenen Triebwerke ermöglicht. Sie werden beim Tractor Pulling Motoren im Einsatz erleben, die Sie sonst wohl nirgendwo zu sehen bekommen. Genau das macht einen nicht unerheblichen Reiz dieses Motorsportes aus.
Das waren jetzt die elementaren Dinge. Eines vielleicht noch: Tractor Pulling ist ein etablierter Motorsport und wird unter den größten Sicherheitsvorschriften im Motorsport betrieben. Die einzelnen Teammitglieder sind Amateure und opfern viel Zeit und Geld, um Ihnen eine gute Show zu bieten. Der einzige Dank sind ein paar Hundert Euro Sieggeld sowie Ihr Applaus. Wollen Sie mehr über die Technik und die Teams wissen, können Sie das bei einem Besuch unserer Veranstaltungen und einem Rundgang durch das Fahrerlager tun. Scheuen Sie sich nicht die Akteure anzusprechen, sie haben für ihre Anhänger immer ein offenes Ohr.
Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite.
Was ist ein Bremswagen?
Beginnen wir mit den wesentlichen Bestandteilen: Hinten hat der Bremswagen Räder und vorne hat er eine Kufe. Auf dem Rahmen läuft ein Gewichtsbehälter von hinten nach vorne. Am Start ist dieser Behälter (im Fachjargon übrigens “Back” genannt) noch hinter den Rädern und hebelt die Kufe aus. Sie berührt gerade noch den Boden. Wird der Bremswagen nun vorwärts gezogen, treiben seine Hinterräder die Back an, die sich weiter nach vorne schiebt. Sie verlagert ihr Gewicht immer weiter auf die Bremskufe und der Reibungswiderstand steigt an, d. h. der Bremswagen lässt sich schwerer ziehen. Am Ende der Piste ist die Back ganz nach vorne gelaufen und drückt mit voller Last auf die Kufe. Bei einigen Bremswägen wird zusätzlich das Heck ausgehebelt, so dass dieses Gewicht auch mit auf die Kufe drückt. Um die Reibung der Kufe noch zu erhöhen, werden zum Teil noch Kratzer oder Erdnägel am Unterboden der Kufe montiert, die sich bei Belastung in den Boden “graben”. Für die unterschiedlichen Klassen wird der Bremswagen verschieden schwer eingestellt: Einmal kann man die Geschwindigkeit der Back verändern, zum anderen kann man natürlich auch Gewicht auf- oder abladen. Ein Bremswagen wiegt leer etwa 8 bis 10 Tonnen und kann zusätzlich noch mit bis zu 20 Tonnen beladen werden. Davon alleine 14 Tonnen in die Back. Der Fahrer auf dem Bremswagen hat während des Zuges hauptsächlich eine Funktion: Er kann jederzeit den vorgespannten Traktor über das so genannte “Not-Aus” abstellen. Dabei wird über ein Zugseil die Zündung oder die Luft- und Kraftstoffzufuhr des Traktors unterbrochen. Wichtig: Da die Back von den Rädern des Bremswagens angetrieben wird, spielt die Geschwindigkeit keine Rolle, mit der der Bremswagen gezogen wird. Nur die Position der Back auf dem Bremswagen. Da die Back nach dem Zug (= Pull) wieder in die Ausgangsposition gefahren wird, ist es ohne weiteres möglich, den Bremswagen mit einem normalen Traktor wieder zurück zu ziehen. Die meisten Bremswägen haben allerdings einen eigenen Motor und fahren selbständig zurück.
Die verschiedenen Klassen:
Die Standard Kl asse (engl. Stock oder auch Farm Stock) ist der Ursprung des Tractor Pulling und bietet auch heute noch jedem die Möglichkeit, mit seinem Ackerschlepper vor dem Bremswagen zu erscheinen. Der Reiz dieser Klasse liegt weniger in der Geschwindigkeit als mehr im fahrerischen Können und dem optimalen Vorbereiten des Traktors. Ganz “serienmäßig” sind die Traktoren in dieser Klasse allerdings nicht. Es wird schon hier und da etwas frisiert, so wie es mancher Landwirt eben an seinem Ackerschlepper schon mal macht. Die zulässige Höchstdrehzahl des Motors ist auf 2700 U /min begrenzt. Erlaubt ist der Einsatz eines Turboladers. Allrad ist in dieser Klasse erlaubt, wird aber wenig genutzt, da die Traktoren dann häufig anfangen zu springen. Das maximale Eigengewicht ist auf 6,0 t begrenzt.
Im Gegensatz zu allen anderen Klassen qualifiziert sich der Sieger einer Veranstaltung in der Standard Klasse zum Endlauf der Deutschen Meisterschaft. Den Titel gewinnt dann der Teilnehmer, der sich dort den Tagessieg sichert. Traktoren, die an der Meisterschaft teilnehmen, orientieren sich an dem einheitlichen Standard Reglement der Deutschen Trecker Treck Organisation. Seit der Saison 2006 gibt es neben den Standards die so genannte Sportklasse. Hier ist es erlaubt ein paar Tuningmaßnahmen an dem Traktor vorzunehmen. Gestartet wird in zwei Gewichtsklassen (3,5 T und 4,5 T). Noch steckt diese Kategorie in den Kinderschuhen und soll auf absehbare Zeit ein fester Bestandteil innerhalb unseres Verbandes geben. Die DTTO e.V. bietet auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit mit ihrem eigenen Traktor an den Haken zu gehen. Wenn auch Sie Lust auf Pulling für Jedermann bekommen haben und auch Sie einmal das Pullingfeeling erfahren wollen, informieren Sie sich und pullen mit. Informationen hierzu erhalten Sie beim Vorstand der Deutschen Trecker Treck Organisation.
Garden Pulling ist eine etwas andere Dimension, den Tractor Pulling-Sport auszuüben. Seit 1998 fahren diese “Tractor Pulling-Zwerge” in fünf verschiedenen Klassen in der DTTO. Wie auch im großen Tractor Pulling kam diese Klasse aus den USA. Nachdem 1997 der erste Bremswagen gebaut wurde und ein mittlerweile einheitliches europäisches Reglement erstellt wurde, findet Garden Pulling immer mehr Interessenten. Gefahren wird auf einer 50 m, 60 m bzw. 70 m langen Bahn. In den beiden Stock Klassen, in denen mit serienmäßigen Garden-Traktoren gefahren wird, können Kinder ab acht Jahren teilnehmen. Da alles in Schrittgeschwindigkeit stattfindet, ist es eine recht gefahrlose Angelegenheit, bei der die Youngsters recht viel Spaß haben. Der Einstieg ist hier relativ günstig. Das soll nun aber nicht bedeuten, dass Garden Pulling nur etwas für Kinder ist. In der Super Stock- und der Freien Klasse, geht es schon ganz schön zur Sache. Diese beiden Klassen dürfen ab zwölf Jahren gefahren werden. Der überwiegende Teil der Piloten ist schon etwas älter. Sie haben hier ihre Klasse gefunden, da im Gegensatz zum Tractor Pulling für den Bau eines Garden-Traktors eine normale Garage ausreichend ist und sich der Transport mittels PKW und Anhänger realisieren lässt. In allen Klassen kommen mittlerweile spezielle Pullingreifen zum Einsatz.
Bei den Super Stocks werden die kleinen Rasenmäher aufgemotzt was da Zeug hält. Außer dem Motorblock bleibt kaum etwas im Originalzustand. Andere Kolben, Pleuel und Alkoholvergaser lassen diese bis zu 1000 ccm großen Motoren mit bis zu 7000 U/min drehen. Aber auch kleine Kompressoren oder Turbolader kommen zum Einsatz. Bis zu 50 PS dürften die Besten in dieser Klasse leisten.
Richtig Action gibt es dann in der Freien Klasse. Ein Limit von 1300 ccm erlaubt Motoren aus Motorrädern oder Autos. Leistungen über 200 PS sind damit möglich. Seit 2005 wird in einer weiteren Klasse, den Kompaktdieseln, gepullt. Erlaubt sind Dieselmotoren mit ma x. 2500 ccm Hubraum, 4 Zylindern und Aufladung mit einem Turbolader. Das Startalter ist in dieser Klasse auf 16 Jahre festgelegt und das Gesamtgewicht auf 600 kg. Noch steckt die Klasse in den Anfängen und es wird sich in dieser Saison zeigen, wie viele den Weg in diese interessante Klasse finden werden.
Minipuller: Anfänglich als Einsteigerklasse gedacht, haben sich diese kleinen Kraftprotze zu einer sehr spektakulären Freien Klasse mit nur 950 kg Eigengewicht entwickelt. Wohl kaum jemand hätte vor 15 Jahren gedacht, dass so ein richtig guter Mini über 2000 PS leisten kann. Die Technik ist ähnlich der in den großen Freien Klassen. Allerdings bereitet das geringe Gesamtgewicht einigen Teams oft große Probleme. Mehr als ein Fahrer hält im Sommer Diät, um vor einem Start auf der Waage nicht das Gewichtslimit zu überschreiten. Die eingesetzten V8-Motoren sind meistens aus Aluminium und haben einen Hubraum von 8 bis 9 Litern. Große Kompressoren und Alkoholeinspritzanlagen sorgen dann noch für die nötige “Nahrung”. Besonders interessant sind die “Exoten” dieser Klasse: Mit gewaltigen Flugzeug- oder Panzermotoren, die extrem auf Leichtgewicht getrimmt wurden, werden hier Leistungen erzeugt, die weit jenseits von 1500 PS liegen.
Nicht vergessen sollte man vor alle m die “kleinen Teams”, die in dieser Klasse jedem Wettrüsten trotzen und das auf die Bahn bringen, was in ihren technischen und finanziellen Möglichkeiten liegt. Sie haben Spaß am Tractor Pulling und vollbringen manchen finanziellen “Spagat”, um überhaupt dabei sein zu können. Wenn es dann mal für einen vorderen Platz reicht, ist die Freude natürlich umso größer.
Die Minipuller-Klasse hat einen eigenen Bremswagen, der insgesamt 4800 kg wiegt und einen Zugwiderstand von etwa 2 Tonnen aufbauen kann. Die kleinen Hinterräder der Minipuller erreichen während des Pulls Reifenumfangsgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Ein Full Pull (100 Metern) kann schon mal in unter 10 Sekunden erfolgen.
Was die theoretischen Geschwindigkeiten eines Minipullers ohne den Bremswagen betrifft - nun stellen Sie sich einmal einen 950 kg leichten PKW (z. B. einen VW Lupo oder Ford Ka) mit 2000 PS vor...
Super Stock Klasse:
In der Super Stock– Klasse schreibt das Reglement vor, dass ein Serientraktor als Basis verwendet werden muss. Der Motorblock, das Getriebegehäuse und die Hinterachse müssen dem Original entsprechen. Ebenso muss eine seriennahe Optik gegeben sein. Damit sind die Gemeinsamkeiten mit einem Ackerschlepper aber auch schon erschöpft. Das maximale Eigengewicht ist auf 3,5 T beschränkt. Wenn man bedenkt, dass viele der eingesetzten Traktoren in der Serie bis zu 8 Tonnen wiegen, kann man sich vorstellen, welcher Arbeitsaufwand alleine dafür nötig ist, um dieses Gewicht zu erreichen. Unterteilen kann man die Traktoren der Super Stock– Klasse in drei Gruppen: Diesel– Super Stocks, Alky Burner und Komponenten Traktoren. Allen gemein ist ein extremes Motortuning: Die Blöcke werden aufgebohrt, die Zylinderköpfe überarbeitet und andere Ventile und Nockenwellen eingebaut. Die Kurbelwellen sind überarbeitete Serienteile, während fast alle anderen Innereien speziell angefertigt werden. Die Motoren werden komplett neu ausgewuchtet und erreichen als Diesel bis zu 6500 U/min, als „Alky Burner“ (auf Methanol) sogar bis über 8000 U /min. Zum Vergleich – ein Serienmotor dreht etwa 2500 U /min. Die Motorleistung bei einem Diesel Super Stock beträgt bis zu 2200 PS und bei einem Alky Burner bis zu 3000 PS. Seit 2004 gibt es die so genannten Komponenten Traktoren. Sie müssen nur noch den serienmäßigen Motorblock und ein seriennahes Aussehen haben. Alle anderen Komponenten wie Rahmen, Getriebe und Hinterachse dürfen, wie in der Freien Klasse, frei gewählt werden.
Pro Stock Klasse:
Die Pro Stock-Klasse wird in der DTTO seit 2002 gefahren. Im Ge gensatz zu den Super Stock’s ist diese Klasse eng limitiert. Es muss der Motorblock, die Zylinderköpfe, das Getriebegehäuse und das Achsgehäuse aus dem Serienfahrzeug verwendet werden. Es ist nur ein Turbolader zulässig und der Hubraum ist auf 8,3 Liter beschränkt. Als Kraftstoff darf nur Diesel verwendet werden. Die Pro Stock-Traktoren erreichen eine Leistung bis zu 1200 PS. Die Reifen sind auf 24.5 x 32 beschränkt. Diese Klasse befindet sich in Deutschland noch im Aufbau und es werden stetige Zuwächse erwartet.
Freie Klasse:
Die Freie Klasse ( engl. Modified) ist die wohl offenste Klasse im Motorsport überhaupt. Fast jedes Bauteil (z. B. Rahmen, Getrieben und Hinterachsen) darf frei gewählt werden. Lediglich das maximale Eigengewicht und die Länge des Traktors sind festgelegt. Das Reglement schreibt allerdings strenge Sicherheitseinrichtungen vor. Über einen Schlüssel wurde außerdem ein Motorenlimit aufgestellt, das Chancengleichheit gewährleisten soll. Trotzdem kann man jede Art von Motor aufbauen, was einen nicht unerheblichen Reiz dieser Klasse ausmacht. Wo sonst sieht man mehrere Panzer– und Flugkolbenmotoren, Hubschrauberturbinen oder V8–Motoren mit Kompressor, die zusammen über 8000 PS leisten, auf einem Fahrzeug im Einsatz. Wie sieht nun ein typischer Freie Klasse-Traktor aus? Ein Leichtbaurahmen aus Stahl, Aluminium oder hochfesten Chrom-Molybdänlegierungen dient meistens als Basis. Ein guter Rahmen wiegt nur etwa 80 bis 100 kg. Besonders beliebte „Kraftquellen“ sind V12–Motoren aus Flugzeugen des 2. Weltkrieges oder aus diversen Panzern, Hubschrauberturbinen oder auch V8–Motoren aus dem Dragster– Sport. Fast alle Motoren sind mit mechanischen Ladern und Alkoholeinspritzanlagen versehen. Eine besondere Herausforderung ist das Abstimmen einer mechanischen Einspritzanlage auf einem aufgeladenen Motor. Mit verschiedenen Ventilen, Düsen und Federn wird versucht, immer die optimale Spritmenge zur Drehzahl zu bekommen. Die Zündungen sind Hochleistungsanlagen und häufig sind die Motoren mit zwei Zündkreisen versehen. Die Leistungen der V12-Motoren gehen bis zu 3500 PS pro Stück, die V8-Motoren können bis zu 2500 PS leisten.
Die Kupplungen werden durch „Fliehkraft“ betätigt und haben zwei bis fünf Sintermetallscheiben mit 10 bis 12 Zoll Durchmesser. Im Regelfall hat jeder Motor seine eigene Kupplung. Bei einigen Konstruktionen sind aber auch zwei oder drei Motoren Kurbelwelle an Kurbelwelle gekoppelt, die dann auf eine gemeinsame Kupplung wirken. Nach den Kupplungen kommen bei den mehr motorigen Traktoren ein oder mehrere Sammelgetriebe (Crossboxen). Aus der Crossbox geht es in das Getriebe. Die eingesetzten Getriebe sind meistens verkürzte Fuller Getriebe (findet man in schweren amerikanischen Trucks) mit zwei Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang. Zum „Pullen“ wird am liebsten der direkte Durchgang gewählt. Geschaltet wird während des Zuges nicht.
Die Hinterachsen sind Konstruktionen aus verschiedenen Achsen. Eine LKW-Achse liefert den Differentialkorb und eine Radlader- oder Raupenachse muss die Planetengetriebe abgeben. Die Planetengehäuse sind häufig aus Aluminium oder Magnesiumguss nachgebaut, um Gewicht zu sparen. Jedes Rad hat eine eigene Scheibenbremse, die es dem Fahrer ermöglicht, den Traktor per Einzelradbremse zu lenken, wenn die Vorderräder beim Pullen den Boden nicht mehr berühren. Die große Kunst in dieser Klasse ist es möglichst viel Leistung bei geringem Eigengewicht aufzubauen.
Bei näherem Hinsehen finden sich viele exotische Materialien wie Magnesium, Titan, Kevlar, Carbonfiber und Aluminium an den Traktoren. Fast paradox erscheint es da, dass die Traktoren mit schweren Stahlgewichten auf die verschiedenen Bahnverhältnisse ausbalanciert werden. Gefahren werden hier wie fast in allen Klassen spezielle Puller Reifen (30.5 x 32)
Homepage:
http://www.tractorpulling.de/
Kosten
Keine Kosten
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer Keine Teilnehmerbegrenzung
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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