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ÜBER DIE KUNST SEINEN CHEF ANZUSPRECHEN UND IHN UM EINE GEHALTSERHÖHUNG ZU BITTEN
von Georges Perec
Wer möchte zu diesem originellen Theater-Monolog-Stück mitkommen?
Das Metropoltheater eignet sich u.a. prima, um im 50er Jahre-Ambiente-Café einen (gut-gesunden) Abendsnack zu sich zu nehmen... Wer ist dabei?
BITTE DIE KARTE JEWEILS SELBST BESORGEN und nicht zu lange damit warten, da dieses Theater stets gut besucht ist...
http://www.metropoltheater.com/
IM INTERESSE ALLER, ABNELDUNGEN BITTE NUR MIT PERSÖNLICHM FOTO IM PROFIL.
Nachfolgende Info zum Stück
vom Veranstalter:
ÜBER DIE KUNST SEINEN CHEF ANZUSPRECHEN UND IHN UM EINE GEHALTSERHÖHUNG ZU BITTEN
von Georges Perec
aus dem Französischen von Tobias Scheffel
Regie: Jochen Schölch
Kostüme: Sanna Dembowski
Dramaturgie: Katharina Schöfl
Mit: Ulrike Arnold
Eine Referentin hat eingeladen, das Auditorium vorzubereiten auf den alltäglichen Kampf im Leben eines Angestellten: „Sie haben reiflich nachgedacht, haben Ihren ganzen Mut zusammengenommen und entschließen sich Ihren Abteilungsleiter aufzusuchen, um ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten.“
Mit diesen lakonischen Worten stürzt sich die Expertin für psychologische Kriegsführung in ein waghalsiges Unterfangen. Der Weg zur Gehaltserhöhung führt durch ein Labyrinth von Hypothesen, Eventualitäten und ungeahnten Hindernissen…
Info zum Autor:
Georges Perec (1936-1982) wuchs auf ohne Familie, ohne Heimat, ohne Wurzeln. In einem Interview sagte er: «Das Schreiben schützt mich. Ich schreite voran hinter der Mauer meiner Worte, meiner Sätze, meiner geschickt verbundenen Absätze, meiner schlau programmierten Kapitel.»
Er liebt das Spiel mit der Sprache. Um der Tücke des Objekts beizukommen, liefert er ein nahezu unentwirrbares Netz aus Klängen, Wörtern und Phrasen ohne Punkt und Komma. Sein Sprachwitz kehrt die Vergeblichkeit Dinge zu ordnen und Regeln zu erfinden, um den Unwägbarkeiten des Lebens beizukommen, hervor, und entlädt sich in eine facettenreiche Komik des Scheiterns.
Stückdauer: ca. 55 min / keine Pause
Pressestimmen zu diesem Stück:
„Natürlich bedarf solch ein Schritt gründlicher Vorbereitung. Mit entschlossen klickklackenden Absätzen stöckelt die Referentin im züchtig tintenblauen Kleid ins Café des Metropoltheaters und demonstriert uns, was es alles zu bedenken gilt und warum jeder Weg zum Scheitern führt. In Georges Perecs Prosatext von 1968 "Über die Kunst...." ist der Angestellte ein moderner Sisyphos. (...) Sicherlich stammt Perecs Persiflage (....) aus einer anderen Zeit, (...) die Machtverhältnisse aber sind dieselben geblieben (....). Der fabelhaften Ulrike Arnold gelingt es, die Komik des Textes ganz wunderbar auszuspielen, ohne dessen Struktur zu verraten, und seine Wiederholungsschleifen monotoniefrei nachzuzeichnen. Unter Regie von Jochen Schölch ist mit minimalen Mitteln ein wirklich intelligentes, köstlich absurdes Monologstück entstanden. Rundum klasse." (SZ)
„Alles, was Sie schon immer wissen wollten 'Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten', vermittelt Ulrike Arnold in einem einstündigen Seminar im Café des Metropoltheaters. Sie referiert die Erkenntnisse des Franzosen Georges Perec. Detaillierter kann ein Ratgeber nicht sein: Er erläutert alle Eventualitäten des Scheiterns. Aber die Botschaft ist: Geben Sie nicht auf! Warten Sie sechs Monate und bemühen Sie sich erneut! Inszeniert hat diese Trouvaille des absurden Theaters der Metropoltheater-Chef Jochen Schölch. (...) Ulrike Arnold stöckelt aufs Eckpodest, im braven dunkelblauen Bürokleid, höchst adrett und ebenso verklemmt. (...) Sie spielt die aussichtslose Verzweiflung der Referentin hinter der berufsmäßigen Fröhlichkeit hinreißend: Du hast keine Chance, aber nutze sie." (AZ)
Anmeldeschluss Donnerstag, 31.12.2015 23:45 Uhr
Kosten
19 Euro Eintritt + eigene Verzehrkosten
Teilnehmer 9 (2 Männer und 7 Frauen )
Max. Teilnehmer 9 (ausgebucht)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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