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Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß.
Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt großen Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.
Mit Reden von
Matthias Mühling, Direktor des Lenbachhauses
Karin Althaus, Kuratorin der Ausstellung
Anmeldeschluss Montag, 04.05.2026 18:00 Uhr
Kosten
Eintritt frei
Teilnehmer 5 (ein Mann und 4 Frauen )
Max. Teilnehmer 15 (10 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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