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ab 18:30-20:00 Uhr
Nach der Einführungsveranstaltung am 30. 4. hier nun der erste Vortrag der Reihe.
Was macht einen Menschen im evolutionären Sinn eigentlich aus? Ist es der aufrechte Gang, die besondere Art des Greifens, der komplexe Geist – oder das Zusammenspiel all dieser Merkmale? Die jüngere Paläoanthropologie liefert spannende neue Impulse für diese uralte Frage. Besonders die Entdeckung eines rund elf Millionen Jahre alten Menschenaffens aus Süddeutschland sorgte in den vergangenen Jahren für kontroverse Debatten.
Beschreibung
"Danuvius guggenmosi" klingt ein bisschen wie der Name einer Figur aus einem Fantasyroman, ist aber in Wahrheit einer der spannendsten Fossilfunde der letzten Jahre. Dieser rund elf Millionen Jahre alte Menschenaffe aus dem Allgäu mischt gerade die paläoanthropologische Debatte kräftig auf.
Warum? Weil seine Knochen etwas zeigen, das man lange nicht für möglich hielt: eine Kombination aus kräftigen Armen zum Klettern und überraschend „menschlichen“ Beinen, die auf eine frühe Form des aufrechten Fortbewegens hindeuten könnten. Damit stellt Danuvius einige Paradigmen infrage – etwa die Vorstellung, dass der aufrechte Gang ausschließlich in Afrika entstanden sei.
Ob dieser Menschenaffe jedoch wirklich ein „Schlüsselwesen“ unserer Evolutionsgeschichte ist, bleibt sehr umstritten und ist gegenwärtig noch immer ein Gegenstand intensiver Forschung. Sicher ist jedoch: Danuvius guggenmosi bringt frischen Wind in eine der spannendsten Fragen überhaupt – wie und wo der Mensch seinen Weg begonnen hat.
Hinweise:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung in der Bücherei ist nicht erforderlich.
Kosten
Keine
Altersbeschränkung ab 50 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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