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Die Ausstellung „Gestalten für Berlin“ blickt auf einen zentralen Aspekt des Designs: die Ausbildung von Gestalter*innen. Ob Berlinale-Plakat oder der Schriftzug für das Kino International, U-Bahn oder Fahrrad, Weltzeituhr oder klimaschützende Fassaden, Brandwände oder Bühnenplakate: Generationen von Studierenden, Lehrenden und Absolvent*innen aus Weißensee gestalten Berliner Stadträume, Kultur und Mobilität, kurz: den Berliner Alltag.
1946 im Berliner Nordosten innerhalb der sowjetischen Besatzungszone gegründet, steht die Kunsthochschule Weißensee für die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg – mit allen Auf- und Umbrüchen. In ihrer Ausrichtung wird die Hochschule geprägt von Gestalter*innen der Moderne wie Herbert Hirche, Mart Stam oder Selman Selmanagić. Ihre Ansätze für die Lehre – gemeinsames Grundlagenstudium, enger Praxisbezug und fächerübergreifendes Arbeiten – gelten bis heute.
„Gestalten für Berlin“ beleuchtet künstlerische Grundlagen, Entwurf und Praxis und versammelt historische und gegenwärtige Arbeiten aus den Bereichen Formgestaltung und Grafikdesign.
Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen verweist „Gestalten für Berlin“ auf die Innovations- und Gestaltungskraft von Design, Kultur und Lehre und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Stadt.
Um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung statt. Rechtzeitiges Erscheinen ist zu empfehlen.
Die Reihenfolge der Anmeldungen ist für die Bestätigung irrelevant. Ich bitte um Verständnis.
Kosten
Eintritt inkl. Führung: 6 €, ermäßigt 4 € (online oder vor Ort)
Teilnehmer
Keine Teilnehmer
4 auf der Warteliste
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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