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ab 18:30-20:00 Uhr
Die Steinzeitkultur in Baden-Württemberg gehört zu den faszinierendsten Europas: In den Höhlen bei Blaubeuren entstand vor rund 40.000 Jahren eine Kunst, die bis heute weltweit einzigartig ist. Allen voran der Löwenmensch, eine rätselhafte Mischfigur aus Elfenbein, die Einblicke in die Vorstellungswelt der ersten Homo sapiens auf der Schwäbischen Alb eröffnet. Mit Flöten, Schmuck und figürlicher Kunst aus Höhlen wie der Vogelherdhöhle. Beginnt hier die europäische Kulturgeschichte?
Beschreibung
Die Steinzeitkultur in Baden-Württemberg zählt zu den bedeutendsten Fundlandschaften der Welt. Besonders die Höhlen rund um Blaubeuren markieren einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Hier hinterließen die ersten Homo sapiens Europas vor rund 40.000 Jahren nicht nur Spuren ihres Alltags, sondern auch ihrer geistigen Welt.
Das eindrucksvollste Zeugnis ist der Löwenmensch, eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Mischfigur, die Tier und Mensch miteinander verschmilzt. Dieses einzigartige Kunstwerk zeigt, dass abstraktes Denken, Symbolkraft und Mythenschöpfung bereits zu Beginn des Jungpaläolithikums fest verankert waren.
Auch andere Höhlen im Albgebiet lieferten außergewöhnliche Funde. In der Vogelherdhöhle entstanden einige der ältesten bekannten Tierfiguren der Menschheit, sorgfältig aus Elfenbein gearbeitet. Hinzu kommen frühe Musikinstrumente, Schmuck und Werkzeuge, die ein reiches kulturelles Leben belegen – weit entfernt vom Klischee primitiver „Höhlenmenschen“.
Hinweise:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wegen des regen Interesses ist eine Anmeldung unter archiv@kirchheim-teck.de erforderlich.
Kosten
Keine
Altersbeschränkung ab 50 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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