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Die Stadt verlangt Anpassung. Der Körper weiß von etwas anderem. Da ist das drängende Gefühl, dass in uns etwas existiert, das in der urbanen Gegenwart kaum noch Platz findet. Etwas, das sich der Norm entzieht, das nicht funktionieren, sondern ausbrechen will. Ein Rest von Wildheit, Ekstase und Verwandlung. Eine Ahnung von etwas Tieferem, einem Riss im Gewohnten, einem Ort, an dem Körper und Seele Fragen stellen, die der Verstand fürchtet. Urban Dionysus bringt das Dionysische zurück in den urbanen Raum – nicht als mythologische Geschichte, sondern als Störung des Alltäglichen. Maskiert und doch ungeschützt unterläuft Dionysus bestehende Ordnungen, verschiebt Identitäten und löst den Körper aus seiner sozialen Formierung. Er tanzt auf der Grenze zwischen Struktur und Chaos, zwischen Kontrolle und dem, was über uns hinausweist.
Dionysus ruft uns, uns selbst auf die Spur zu kommen.
Urban Dionysos überträgt die mythologische Figur des Dionysos und seine Tanzrituale aus der Natur der Antike in den heutigen urbanen Raum. Ausgangspunkt ist die These, dass wir alle Dionysos in uns tragen. Welche Möglichkeiten hat der Einzelne heute, die normativen und sozialen Zwänge des urbanen Lebens zu überwinden und der Sehnsucht nach Wildheit und Freiheit zu folgen, um mit seinem eigenen dionysischen Potenzial in Kontakt zu treten? Im übertragenen Sinne: Ist eine Offenbarung des Dionysos heute noch möglich?
Kosten
keine, da Freikarte
Altersbeschränkung ab 30 Jahre bis 69 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 1 (ein freier Platz)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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