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Berlin pulsiert – gestern wie heute. Seit über einem Jahrhundert spiegelt die Presse den Takt der Metropole wider: ihre Dynamik, ihre Widersprüche, ihren unstillbaren Hunger nach Geschichten – und vor allem nach Bildern. Die Fotografie verändert den Journalismus. Die Ausstellung „Im Rhythmus der Großstadt – 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin“ führt mitten hinein in das Wechselspiel von Journalismus, Fotografie und urbanem Leben.
Von den bewegten 1920er Jahren bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung nach, wie Fotografien die Presselandschaft verändert haben: sie prägen die Wahrnehmung Berlins und den Rhythmus der Nachrichten. In den Hochzeiten des historischen Zeitungsviertels erscheinen bis zu 147 Tageszeitungen – manche zweimal täglich.
Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind – vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der Weimarer Republik, über Zensur und Propaganda im Nationalsozialismus bis hin zur geteilten Stadt und den unterschiedlichen Presselandschaften Ost- und West-Berlins.
Mit historischen Aufnahmen des bpk Fotoarchivs, Zeitungen aus der Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin sowie zeitgenössischen Arbeiten von Fotograf:innen der renommierten Agentur OSTKREUZ wird deutlich, wie sich die Bildsprache der Pressefotografie verändert und doch immer Ausdruck des urbanen Lebens bleibt.
Um 11 Uhr gibt es eine kostenfreie Führung. Jede/r melde sich bitte selbst an:
https://pretix.eu/StaatsbibliothekZuBerlin/guided/ bzw. https://stabi-kulturwerk.de/fuehrungen/
Anmeldeschluss Sonntag, 26.07.2026 12:00 Uhr
Kosten
Eintritt frei
Teilnehmer
3 (ein Mann und
2 Frauen )
einer auf der Warteliste
Max. Teilnehmer 7 (4 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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