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Es ist nochmal ein warmer Sommertag angesagt und man kann abends draußen sitzen..
Dionysos oder Bacchos, der Gott des Weines, des Rausches, der Ekstase, feiert in
den Bacchen von Euripides nochmals ein Fest. Und was für eines! Dionysos, erzürnt darüber, in seiner Heimat Theben von den Bewohnern nicht als Gott erkannt und anerkannt zu werden, lässt seine Macht und Muskeln spielen: Er vereint eine Schar Gläubiger hinter sich und lässt diese im wilden Rausch und Ekstase seine Zweifler
und Widersacher vernichten, hier Pentheus, der amtierende König von Theben.
Dionysos ist ein Stück über den Kampf des Irrationalen mit dem Rationalen. Eine archaische Metapher über Leben und Tod, über Werden und Vergehen, über Dialektik
im weitesten Sinn. Euripides’ letztes und brutalstes Stück, das unsere irrationalen Seiten und Sinne ansprechen will, entzieht sich einer klaren und eindeutigen, sowie rationalen Interpretation genauso, wie sich der Gott Dionysos selbst der reinen Vernunft und Ratio entzieht. „Nah ist und schwer zu fassen der Gott“(Hölderlin).
Regie: Sven Schöcker
Darsteller: Christine Garbe, Julia Gröbl, Rainer Haustein, Martin Schülke
Musik: Katerina Giannitsioti, Ramon Boss
Ausstattung: Sylvia Houston
Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr
Karten bitte erst selbst bestellen und dann anmelden:
https://tickets.muenchenticket.de/shop?wes=1ae3c30e216&shopid=216&nextstate=2
Kosten
Freie Platzwahl 41,50 inklusive Wein, Wasser und Brot
Altersbeschränkung bis 75 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 3 (3 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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