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DAS MINSK Kunsthaus zeigt eine umfassende Retrospektive, die sich dem künstlerischen Schaffen von Annemirl Bauer (geb. 1939 in Jena, gest. 1989 in Ost-Berlin) widmet. Mit Annemirl Bauer wird eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR und eine Künstlerin präsentiert, der die kunsthistorische Wahrnehmung lange verwehrt blieb.
Aus über drei Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffens – von Ende der 1950er-Jahre bis zu ihrem frühen Tod 1989 – werden rund 150 Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Objekte dieses außergewöhnlichen Werks gezeigt. In vier Kapiteln beleuchtet die thematisch angelegte Retrospektive Annemirl Bauers Arbeiten, die sich mit Rollenbildern und Geschlechterverhältnissen innerhalb patriarchaler Machtstrukturen, Selbstermächtigung, Menschenrechten, Umweltzerstörung und staatlicher Unterdrückung auseinandersetzen.
Eine große institutionelle Präsentation blieb Annemirl Bauer zu Lebzeiten verwehrt. Es ist das Verdienst ihrer Tochter Amrei Bauer, Nachlassverwalterin sowie Gründerin und Kuratorin des Annemirl Bauer Hauses in Brandenburg, dass das Werk in weiten Teilen erhalten und in einem zusammenhängenden Konvolut bewahrt wurde. Mit dieser Ausstellung können eine Vielzahl von Werken einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Um 16 Uhr gibt es eine öffentliche Führung, es empfiehlt sich, Tickets vorab online zu buchen: https://tickets.dasminsk.de/#/product/event/335
Die Reihenfolge der Anmeldung ist für die Bestätigung unerheblich.
Kosten
Eintritt 10€, erm. 8€, zuzügl. 4€ für die Führung (Tickets selbst buchen!!!)
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 7 (7 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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