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Volker Schlöndorffs neueste Literaturverfilmung basiert auf dem Roman von Jenny Erpenbeck und ist u.a. prominent besetzt mit Martina Gedeck, Lars Eidinger, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Michael Maertens. Gedreht wurde im ehemaligen Sommerhaus von Albert Einstein in Caputh.
Ein Haus an einem märkischen See steht im Mittelpunkt wechselnder Lebensgeschichten. Über Generationen hinweg wird es von unterschiedlichen Menschen bewohnt, deren Schicksale eng mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verknüpft sind. Von den Jahren der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis hin zu Krieg, Nachkriegsjahren und dem Leben in der DDR spiegelt der Ort die Hoffnungen, Brüche und Verluste seiner Besitzer wider.
Eigentlich passiert erstmal gar nicht so viel: Die Menschen reden, feiern, töpfern, schreiben. Kinder spielen, Erwachsene plaudern - doch dann geschieht immer wieder etwas, dessen existenzielle Tragweite von den Menschen in der Situation gar nicht unbedingt wahrgenommen wird. Zum Beispiel, wenn der Architekt (Lars Eidinger) am Rande einer ausgelassenen Gartengesellschaft ein Geschäft mit dem jüdischen Tuchfabrikanten (Ulrich Matthes) von nebenan abschließt, dessen Not er mit jovialer Geste schamlos ausnutzt.
Dauer: 118 Minuten
Der Film dürfte keine leichte Kost sein, aber schon allein aufgrund der hervorragenden Besetzung bestimmt sehr sehenswert.
Anmeldeschluss Montag, 26.10.2026 12:00 Uhr
Kosten
Karte bitte selbst besorgen! SIEHE PINNWAND!
Teilnehmer 1 (keine Männer und eine Frau )
Max. Teilnehmer 3 (2 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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