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„Ich liebe die unnützen Dinge nicht. – Totenmessen gibt es so viele, viel zu viele!!! Es ist unnötig, ihnen noch eine weitere hinzuzufügen.“ Das schrieb Giuseppe Verdi noch 1871 an Alberto Mazzucato. Wie kommt es, dass Verdi nur drei Jahre später eine ebensolche Totenmesse in Form seiner „Messa da Requiem“ komponierte? Verdie hat doch über 20 Opern erschaffen. Aber um 1870 herum entbrannte in Italien eine Debatte um musikalische Ästhetik. Während viele Zeitgenossen Verdis die Überlegenheit der deutschen Instrumentalmusik priesen und in diesem Zug auch die Musik Richard Wagners in Italien populär wurde, hob Verdi als Reaktion darauf zu verschiedenen Gelegenheiten den Wert der alten italienischen Gesangspraxis hervor. Die angespannte Atmosphäre, die um diese Zeit zweifellos herrschte, mag Verdi dazu bewogen haben, die wohl längste Schaffenspause seiner Karriere einzulegen. Die insgesamt 16 Jahre währende Pause unterbrach er lediglich durch das Streichquartett von 1873 und – die „Messa da Requiem“ von 1874. Was also bewog den Opernkomponisten, ein geistliches Werk in Form einer Totenmesse zu komponieren? Ja das erfahren wir dann alles an dem Abend....
Konzert dauert bis etwa 20:45. Bitte kein wildes Auf-und Abmelden
Anmeldeschluss Donnerstag, 12.11.2026 21:00 Uhr
Kosten
10-20 Euro Richtspende
Teilnehmer 1 (keine Männer und eine Frau )
Max. Teilnehmer 14 (13 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen 1
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