Beschreibung
Hallo Zweiradfreunde,
Wer bei uns mitfahren möchte, braucht ein Zwei- o. Dreirad, daß eine Dauergeschwindigkeit von mindestens 70 km/h fährt.
Wer tolarant zu Motorrad-, Roller- u. Dreirad-Fahrer ist, spricht eine größere Gruppe an, trifft dadurch wahrscheinlich mehr sympathische Mensch...
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Hallo Zweiradfreunde,
Wer bei uns mitfahren möchte, braucht ein Zwei- o. Dreirad, daß eine Dauergeschwindigkeit von mindestens 70 km/h fährt.
Wer tolarant zu Motorrad-, Roller- u. Dreirad-Fahrer ist, spricht eine größere Gruppe an, trifft dadurch wahrscheinlich mehr sympathische Menschen, die auf gleicher Wellenlänge sind u. das gleiche Ziel haben.
Es wird überwiegend auf kleinen u. wenig bekannten Straßen gefahren, die auch unbefestigte Strecken beinhalten können. Größtenteils wissen mache Mitfahrer nicht, daß es in ihrer Gegend solche Strecken gibt.
Autobahn/Kraftfahrstrassen, werden so gut wie möglich vermieden.
Ziel der Gruppe ist, das Erkunden neuer Wege, die größtenteils unbekannt sind u. nicht das sinnlose Kilometerschruppen auf größtenteils bekannten Straßen die auch noch oft stark frequentiert sind. Daher machen viele Überholvorgänge auf diesen Straßen kein Sinn (siehe meine 45 Jahren Motorraderfahrung Punkt 2).
Schnellfahren u. Erkunden mittels Navigation ist ein wiederspruch in sich, da man keine Zeit hat, die schöne Dinge des Lebens zu Erkunden u. zusehen, die einen beim Kilometerheitzen verwährt bleiben, da man nur den Strassenverlauf sieht u. hinterherhetz. Von daher möchte ich mich herzlich an die Heizer bedanken, wegen denen wir den einzigartigen Weltrekord von 29 deutschlandweiten Motorradfahrverboten haben.
Wer sich auf öffentlichen Straßen austoben möchte, sollte Rennradfahren, damit ist sichergestellt, daß man größtenteils die StVO einhält. Man tut sich nebenbei etwas Gutes für seine Fitness ☺️ u. kann stolz auf seine Fahrleistung sein, da man es mittels "zweier Gaspadale" aus eigener Kraft treten muss. Der zigarettenqualmende Speed Poser, der kein reallen Bezug zur Geschwindigkeit hat, wird sehr schnell feststellen, daß 30 km/h für seinen unterentwickelten Körper zu schnell ist, wenn er o. Motor unterwegs ist, bevor er seine Teerbrocken aus der Lunge hustet u. vielleicht einen anderen Blickwinkel haben, wie schnell z. B.70 bis 80 km/h sind, die oft von gemütlichen Fahrer in unsere Gruppe gefahren werden u. bei uns das Tempo bestimmen. Man wird merken, daß man nicht so viel langsamer ist, als gedacht. Es wird miteinander gefahren u. man schaut auf den Hintermann.
Der Abstand zum Vordermann sollte eine halbe Tacho Länge nicht unterschreiten.
Also bei 50 km/h ca. 25 m Abstand halten.
Am besten versetzt fahren, so kann man den Hintermann besser sehen u. der Gruppe abstand so verringert werden.
Jeder ist für seinen Fahrstil selbst verantwortlich u. es wird nach Stvo. gefahren.
Die Piloten mit der schwächsten Motorisierung u. die öfters eine Pause brauchen, fahren vorne mit, da Sie schnell zum Initiator aufschließen u. den daß Mitteilen können.
Die stärksten Krafträder mit den erfahrensten Piloten fahren Hinten mit.
Unnötiges Überholen in der Gruppe bitte vermeiden, da es nur zu Unruhe u. Gefährdungen führt, u. Mitfahrer ihren Vorder-/Hinterman nicht mehr finden.
Fehlt der Hinterman, bitte rechts heranfahren u. Warten.
Es wird ca. nach 50 km eine obligatorische Pause eingelegt.
Nach Absprache können sich die Pausen auch ändern.
Die Touren sind nicht so geeignet für leistungsstarke u. schwere Motorräder, können aber gerne mitfahren.
Wichtiger Bestandteil in dieser Gruppe ist der Zusammenhalt u. daß man Rücksicht aufeinanderm nimmt.
Sollte Mitglieder, mitfahren wollen, aber derzeit keinen fahrbaren Untersatz haben, einfach in die Runde fragen, wegen einen Soziusplatz. Es findet sich bestimmt eine Mitfahrgelegenheit.
"Zu Motorradstammtischen" kommen nur "aktive Mitglieder" da diese Stammtische nur während unserer Tour stattfinden.
Hier noch wems interresiert, Motorradhandzeichen u. deren Bedeutung.
Einige davon sind veraltet, andere können sehr nützlich sein, beim fahren in einer grossen Zweiradgruppe.
https://youtu.be/quCZKmSu1q0?is=egCxnpd
YjNaKwOgj
Wem's noch interessiert, meine 45 Jahre Motorraderfahrungen:
1. Als Zweiradfahrer hast du niemals Vorfahrt, ausser Du Bestehst darauf, um Deine Gesundheit zu gefährden.
2.Viele Unfälle passieren auf Landstraßen, wo meist sinnlose und gefährliche Überholtmanöver durchgeführt werden. Aus meiner Erfahrung bringt das max 10% Zeitersparnis auf Kosten des Materialverschleiß u. bringen dann noch einen in teilweise in gefährliche Situation, die einen die Gesundheit kosten kann. Eine ADAC Studie belegt folgendes: Um knapp 90 Sek. Vorspung herauszufahren, benötigt man 20 km, bei weniger Verkehr, in der Regel ist der Zeitvorspung oft weniger. Größtenteils wird der Zeitvorsprung durch längeren Pausen aufgebraucht.
Je stressiger der Fahrstil u. die Überholanöver sind, desto mehr Pause benötigt der Fahrer um wieder fit zu sein. Außerdem wird man auf Grund des höheren Spritverbrauch öfters Tanken müssen.
3. Wer zügig am Ziel ankommen will, fährt früher los u. hat ein Zweirad, daß mit einer grossen Tankreichweite von über z. B. 400 km u. plant auf kleine verkehrsarme Strassen, die bestenfalls nur Einheimische kennen.
Wer Körperlich Fit ist, sich beim Fahren nicht stresst kommt dadurch mit weniger u. kurzen Pausen
aus, ist dadurch zeitlich im Vorteil, ohne sich u. andere zu gefährden u. Verkehrsregeln zu verletzen. Hat obendrein deutlich weniger Verschleiß am Fahrzeug u. kann zurecht stolz auf seine Routenplanung sein, da es einiges an navigationstechnischer Erfahrung braucht um solche Strecken zu finden und zu planen, die mit mehr Motorleistung nicht ausgleichen sind. ☺️
4. Je leichter ein Zweirad ist, desto größer ist der Einsatzbereich, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, Strecken zu fahren, wo schwere Motorräder scheitern. Schlagwort "gravel Roads"
5. Wer auf einsamen Strassen, sein Zweirad ohne Hilfe aufheben u. auf bergigen Strecken wenden kann, ist Klar im Vorteil. Je schwerer Zweirad ist, desto mehr Nachteile, hat man.
6. Bei Unfällen Auto u. Motorrad, ist 70% statistisch der Autofahrer schuld.
7. Je kleiner u. kurvenreicher die Strasse sind, desto weniger Verkehrsteilnehmer auf solchen Strassen befinden, umso unbeschwerter u. schöner ist Zweiradfahren u. kommt teilweise zügiger voran als auf z. B. grossen verkehrsreichen Bundesstraßen mit z. B. Stau usw.
8. Auf kleinen Strassen kann man mit ca. 9 bis10 Ps eine Menge spaß haben.
Mehr braucht es dazu nicht.
9. Wer entspannt auf Landstraßen im Verkehr mitschwimmen möchte, braucht nicht mehr als 15 bis 20 PS u. kann auch zur Not auf Autobahn fahren.
10.Wer oft auf Autobahn unterwegs ist, hat aus meiner Sicht das Motorradfahren nicht verstanden, sonst müsste es ja Motorradbahn heißen. Für mich ist es so interessant wie Bus/Bahnfahren. Beim Zweiradfahren ist der Weg das Ziel, daß heiß, je kurvenreicher u. kleiner die Strassen sind, umso schöner ist der Weg.
11. Wer gerne zügige bis sportlich fahren möchte, braucht nicht mehr als 60 PS.
12. Motorräder mit deutlich über 100 PS (eigentlich schon über 60 Ps), wird das mehr an Leistung, größtenteils durch entgegenwirken von physikalischen Kräften aufgebraucht u. die Fahrwerte unterscheiden sich nur in Sekundenbereich. Wer sich darüber informiert, spart Zeit, Geld u. plagt sich deshalb nicht überflüssiges Gewicht am Bike herum.
13. Je einfacher ein Zweirad aufgebaut ist u. je weniger überflüssige Elektronik es hat, desto zuverlässiger ist es u. hat dadurch geringere Wartungs- u. Reparatur kosten.
14.Wer in der Lage ist, mit volleingeschlagene Lenker, den kleinst möglichen Kreis seines Bikes zu nutzen, tut sich leichter auf Strassen zu wenden.
Wer auf engen schmalen Paß Strassen mit spitzen u. sehr steilen Kehrtwenden der Lage ist, diese in einem Zug zu durchfahren kommt nicht in brenzliche Sturzsituationen. Wer dem Manghenpass u. Kaiserjägerweg kennt, weiß wo von ich spreche. Es sind in den Dolomiten einer der anspruchsvollsten Pässe.
15. Wer sein Zweirad nicht nur mit Emotionen, sondern nach seinem können, Körperstatur, Einsatzbereich, Wartungsfreundlichkeit u. Testberichte auswählt, handelt klug u. tut sich auf lange Sicht einen grossen Gefallen.
16. Wer auf sinnloses aufreißen des Gasgriffs bei Leistungsstarken Zweiräder verzichten kann, um den Kick der Beschleunigung zu erfahren, spart Zeit, Geld u. Ärger mit der Polizei. Erfahrene Piloten sind aus dem pupatären Alter heraus u. konzentriert sich lieber auf das, worauf es beim Zweiradfahren wirklich ankommt.
17. Wirklicher Zweiradfahrspaß definiert sich aus sportlicher Sicht:
Wenn ein routinierter Fahrer troz weniger Motorleistung im Winkelwerk durch seine vorausschauenden Fahrweise u. Fahrkönnen in Kurven, den Motorrad-Poser Folgen kann u. wenn nötig in einer übersichtlichen Kurve gefahrlos überholt, der vergebens versucht fehlendes Fahrkönnen mit mehr Motorleistung auszugleichen.
Wichtig dabei ist, man muss sich nichts beweisen u. nicht im Grenzbereich fahren!!
Wirklicher Fahrspass ist auch das genießen gemütlich dahin zu Crusen, um die wunderschöne romantische Strassen zu erkunden u. den Sound seiner Maschine zu genießen.
18.Fahre nicht, wenn Du emotional angespannt oder nicht, 100%tig Fit bist. Ein Fehler beim Motorradfahren hat gravierendere Folgen als beim Autofahren.
19. Wer viele Zweiradtouren fährt u. es auch als Nutzfahrzeug z. B. zur Arbeit einsetzt, tut seinen Geldbeutel u. der Umwelt zu liebe, einen Gefallen, wenn man ein Wartungsfreundliches u. sparsames Zweirad fährt.
Deshalb sind Zweiräder mit Langhubmotoren klar im Vorteil, da diese Motoren bekannt sind, Kraft und Drehmoment im unteren Drezahlbreich zu haben u. dadurch den Sprit effizient nutzen.
Der dumpfe baßlastige Motorsound wirkt beruhigend auf das Nervensystem, man gewöhnt sich dadurch einen souveränen, runden u. flüssigen Fahrstil an, es kommt dadurch keine Hektik u. Stress auf, als mit Leistungsstarken Zweiräder mit Kreissägen Sound.
Solche Zweiräder nenne ich Therapie-Motorräder.
Therapie Motorräder sind z. B. Royal Enfield Einzylinder oder von Honda die GB 350 s usw.
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