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ab 18:30-20:00 Uhr
Nach der Einführungsveranstaltung am 30. 4. und den 1. Vortrag über die "Menschwerdung", dem 2. über die Altsteinzeit hier nun der 3. Vortrag der Reihe.
Mit dem Ende der letzten Eiszeit wandelte sich die Landschaft rund um Kirchheim unter Teck tiefgreifend. Die Temperaturen stiegen, die Tundra wich langsam einem üppigeren Bewuchs, und erste Eichenmischwälder breiteten sich aus. Diese neue Vegetation zog eine ebenso veränderte Tierwelt an, sodass die Region zu einem abwechslungsreichen Lebensraum für zahlreiche Wildtierarten wurde. Doch wo finden sich Spuren menschlichen Lebens?
Beschreibung
Die Spuren der damaligen Jäger- und Sammlergruppen verteilen sich über weite Teile der Kirchheimer Umgebung. Vom Käppele über den Braunfirst, das Randecker Maar und den Mönchberg bei Schopfloch bis hin zur Senke hinter dem Turmberg bei Aichelberg tauchen immer wieder Spuren menschlicher Anwesenheit auf – kleine Fundplätze, die zusammen ein Netz mobiler Lebensweisen erkennen lassen.
Hier – auf Geländekanten, in Senken, nahe früherer Wasserläufe – wählten die nacheiszeitlichen Gemeinschaften ihre Lagerplätze. Sie jagten Reh, Wildschwein oder Rothirsch, sammelten Beeren, Nüsse und Pflanzen, nutzten Feuerstein zur Werkzeugherstellung und zogen saisonal durch die sich wandelnde Landschaft.
So entsteht das Bild einer Region im Aufbruch: einer Landschaft, die nach der Kältezeit aufblühte – und zugleich einer Menschenwelt, die sich flexibel und geschickt an diese neue Umwelt anpasste.
Hinweise:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung in der Bücherei ist nicht erforderlich.
Kosten
Keine
Altersbeschränkung ab 50 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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