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- BITTE UNBEDINGT DIE PINNWAND LESEN -
Milliardengrab oder wichtige Investition in die Zukunft der Kultur?
Marc-Oliver Hendriks, der Geschäftsführende Intendant der Württembergischen Staatstheater klärt uns auf. Er führt uns durchs Labyrinth der engen Gänge im Gebäude der Staatsoper Stuttgart.
....Oh je, ist das eng: Im Technik-Raum für die Lüftungsanlage der Staatsoper stapeln sich Mineralwasser-Kisten bis an die Decke, denn der Theater-Gastronomie fehlt es an Lagerräumen. Die Tubisten des Orchesters müssen in einem fensterlosen Mini-Raum mit dem Charme einer Besenkammer üben, denn es fehlen Proberäume. Wie die Musiker das nur aushalten?
Keine Frage, das Haus muss saniert werden. Aber muss diese Sanierung wirklich zwei Milliarden Euro kosten und bis zum Jahr 2047 dauern?
Solche Fragen muss Marc-Oliver Hendriks immer wieder beantworten, seitdem er im Jahr 2009 an die Staatsoper Stuttgart kam. Er fühle sich mitunter wie Sisyphos, der immer wieder aufs Neue gegen das Unwissen der Entscheidungsträger anreden müsse. Vor sieben Jahren hatte er den Eindruck, die Sisyphos-Überzeugungsarbeit fast geschafft zu haben: auch damals war schon von Kosten um eine Milliarde Euro die Rede, trotzdem waren die Pläne weit gediehen: Als Interims-Stätte sollte das Paketpostamt in der Ehrmannstraße dienen – Umbaukosten dort: 116 Millionen Euro. Das aber war der Stadt Stuttgart zu teuer. Die Entscheidungsträger sagten: Nein! Seither wird neu geplant, und Marc-Oliver Hendriks muss die nächste Generation Entscheidungsträger zu überzeugen versuchen.....
Diese Führung ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein. Es geht treppauf und treppab. Die Führung dauert 90 Minuten und startet pünktlich.
Kosten
10,- Euro
Teilnehmer
4 (ein Mann und
3 Frauen )
4 auf der Warteliste
Max. Teilnehmer 14 (10 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen 1
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