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Hier nun der Teil 2 der Gartenführungen. Nachdem der erste Teil in Nymphenburg sich mit dem Englischen Garten beschäftigt hat, geht es in Schleißheim um den großen Repräsentationsgarten des 17. und 18. Jahrhunderts.
Kurfürst Max Emanuel ließ die Gartenanlage von Schleißheim seines Großvaters und Urgroßvaters ab den 1680er-Jahren als bewusstes Herrschaftszeichen anlegen: Die strenge Achse vom Neuen Schloss über die Mittelachse und Kaskade bis zu Schloss Lustheim folgt dem absolutistischen Vorbild Versailles, doch die Handschrift ist geprägt von seiner Stadthalterschaft in den spanischen Niederlanden und der Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg, das sich einer ausgeklügelten Kanalablage niederschlug, also eher holländischer als französischer Bautradition folgt.
So verbindet der Garten höfische Repräsentation mit den biografischen Brüchen seines Bauherrn – ein Kurfürst, der seine politischen Rückschläge in Wasser und Geometrie übersetzte.
Die Führung ist gleichzeitig ein schöner Spaziergang durch die Schleißheimer Gärten. Gerne mit anschließenden Biergartenbesuch.
Die Führung findet nur bei einigermaßen trockenem Wetter statt. Bei Regenwetter wird der Termin verschoben.
Kosten
Führung kostenlos. Bei Gefallen freue ich mich über eine Spende.
Teilnehmer 19 (3 Männer und 16 Frauen )
Max. Teilnehmer 25 (6 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen 1
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